Xbox One Test 2016 – ausführlicher Testbericht für die Xbox

Xbox One ControllerNicht bloß Spielekiste, nein eine multimediale Schaltzentrale will sie sein. Egal ob lange Kinonächte oder ausgiebige Fotosessions, die neue Xbox One vereint alle Optionen getreu dem !Alles in Einem“ – Prinzip. Im schicken grünen Design kommt sie daher und sichert sich einen  Platz neben Konsolen-Giganten wie der Playstation 4.  Mit einem Preis von rund 499€ ist die Konsole nicht gerade ein Schnäppchen, zumal man für die Alternative von Sony satte 100 Euro weniger blecht. Ist Microsofts neueste Konsole ihr Geld wirklich wert? Die Xbox One nun im Test:

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Das Design der Xbox One

Im direkten Vergleich mit der PlayStation 4 erscheint die Xbox One im Test weitaus wuchtiger durch den überdurchschnittlich großen Kinect-Sensor. Auch das Gehäuse der Microsoft-Konsole wirkt deutlich höher. Rein optisch liefert die Xbox One in schickem Schwarz aber einen sehenswerten Auftritt und passt bestens zum gängigen Heimkino-Designstil. Da die Xbox One im Test auf Herz und Nieren geprüft werden soll, darf man auch ihr Design kritisch beäugen. Manch einer behauptet, sie würde einem  „hässlichen schwarzen Schuhkarton“ ähnlich sehen, andere vergleichen sie mit einem Videorecorder. Fakt ist, dass das Modell der Xbox One schwarz und kantig ist und aufgrund der Schlichtheit im Wohnzimmer kaum auffällt.  Ein klarer Minuspunkt ist  allerdings die Tatsache, dass das Netzteil trotz des großen Gehäuses nicht in der Konsole verbaut ist und herunter hängt.

Gehäuse, Startzeit & Laufwerke

Microsoft setzt bei der Xbox One nun auf PC-Technik, statt wie früher die Hightech-Bauteile im Inneren selbst zu entwickeln:  Prozessoren der AMD-APU-Reihe sind eindeutig das Herzstück der Xbox One.. Im Prozessor sitzt auch die Grafikeinheit für die flüssige Wiedergabe von Spielen wie zum Beispiel „Battlefield 4“ oder natürlich von Full-HD-Filmen. Der Arbeitsspeicher beträgt acht Gigabyte und ist in der Xbox One  somit angemessen groß. Microsoft setzt außerdem auf schnelle Riegel vom Typ DDR3. Darüber hinaus gehören  noch eine 500-GByte-Festplatte, ein Blu-ray-Laufwerk (ohne 3D-Wiedergabefunktion) und ein integriertes WLAN-n-Modul zur Ausstattung.

Im Test der Xbox One zeigte sich, dass sich die Anschlüsse an der Rückseite befinden: Per HDMI-Out (Version 1.4) lässt sich die Xbox One an dem Fernseher anschließen, der HDMI-In-Port verbindet sich dagegen mit einem PC, Set-Top-Boxen,  oder auch mit der Xbox 360. Insgesamt bietet die die Xbox One relativ viele Anschlussmöglichkeiten: drei USB-3.0-Ports (zwei hinten, einer seitlich) für Zubehör, ein Ethernet-Port, ein S/PDIF-Out-Anschluss und der Port für den Kinect-Sensor.

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Multimedia und Controller

Der Controller der Xbox One hat im Test wirklich gut abgeschnitten. Vor allem deswegen weil Microsoft im Vergleich zur 360-Version an der Form diesmal nichts Gravierendes geändert hat. Der Controller fällt deutlich größer und wuchtiger als der PS4-Controller aus, wirkt dabei aber kaum schwerer. Die Buttons sind tadellos verarbeitet. Richtige Schwächen konnten beim neuen Controller nicht festgestellt werden. Ein besonderes Highlight sind auf jeden Fall die Trigger-Buttons, denen Microsoft eigenständige Force-Feedback-Motoren zugewiesen  hat. Gerade bei Rennspielen wie Forza 5 ist diese Funktion sehr sinnvoll. Denn die fahrdynamische Unruhe des Rennwagens im Spiel wird per „Rumble“-Vibration an den Spieler weitergegeben.  Insgesamt liegt der One-Controller sehr gut in der Hand. Für den Betrieb des Controllers sind zwei AA-Batterien oder entsprechende Akkus notwendig.

Firmen wie Microsoft orientieren sich an den Interessen ihrer Kunden und diese wollen eben nicht mehr nur reine Gaming-Maschinen.  Das bedeutet, dass das Abspielen und Streaming von Unterhaltungsmedien für sich nun ein eigener großer Aspekt ist. Neben einer Spiele-Datenbank bietet das Dashboard  der Xbox One Platz für Videostreaming. So kann man mithilfe von Apps Filme, TV-Serien und Musik abspielen während zum Beispiel das laufende Spiel im Hintergrund pausiert ist.

Ein großer Kritikpunkt der Xbox One ist die Integration der neuen Kinect-Kamea. Mit dieser kann man per Gesten und Sprachkommandos durch das Menü navigieren oder die Bewegungen im Spiel einbinden lassen. Die Kamera erkennt jeden registrierten Benutzer anhand von Merkmalen wie Körperbau und Gesichtszügen. Es gibt sogar einen Infrarot-Scanner, der biometrische Daten wie Körpertemperatur und Blutdruck der Spieler abfangen kann. Tolle Erfindung oder eher kritisch zu sehen, das bleibt jedem selbst überlassen.

Spielen mit der Xbox One

Das neue Kinect-Modul gehört bei der Xbox One zur Grundausstattung. Die Bedien-Oberfläche lässt sich damit vollkommen losgelöst von einem physischen Controller steuern. So reagiert die Konsole auf bestimmte Stichwörter und führt danach vordefinierte Befehle aus – im Test funktionierte die Sprachsteuerung der Xbox One tadellos. Natürlich ist auch bei der neuen Kinect wieder die Gestensteuerung verfügbar.

Während des Spielens ist das Betriebsgeräusch der Xbox One insgesamt nicht störend laut. Man hört  zwar die Lüfter rauschen, wenn man nah dran geht , das Laufwerk  aber war in den Tests stets  kaum zu hören.

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Die Xbox One im Test: Das Fazit:

Die Xbox One punktet eindeutig mit der modifizierten Kinect-Kamera für die Bewegungs- und Sprachsteuerung.  Auch die vielen Multimedia-Features sind ein Highlight! Die Konsole ist leise und verbraucht wenig Strom.  Im Vergleich mit anderen Konsolen fällt das wuchtige Design und die vergleichsweise geringere Leistung der Hardware negativ ins Gewicht.